Liebe Wählerinnen, liebe Wähler
ich antworte gerne auf Ihre Fragen! Schreiben Sie mir per Mail an juergen.huehner@web.de

Aktuelles
NEUES: Dorfgespräche Digital
Jürgen antwortet

Liebe WählerInnen,

durch meine vielfältigen Kontakte und Stationen in allen Aspekten meines Lebens, kann ich auf eine breite Erfahrung zurückgreifen. Eine Mischung von studierten- und Menschen von der Basis – wie ich – sind für mich gelebte Politik.
Meine Kernthemen sind erneuerbare Energien, besonders die Entwicklung von Speichermedien. ÖPNV, regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und das Weiterführen der Digitalisierung. Eine nachhaltige Landwirtschaft sowie ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln sind mir eine Herzenssache. Die Förderung von Ehrenämtern und Vereinen, vor allem im Sozialen wie zum Beispiel bei Tafeln, Seniorenbetreuung, Feuerwehr und Sanitätsdiensten ist wichtig. So will ich den Dialog zwischen den Generationen ausbauen und das Wissen der älteren mit der Neugier der jüngeren Generation verbinden. Somit schaffen und erhalten wir Arbeitsplätze für einen lebenswerten ländlichen Raum in dem sich Familien, Alleinstehende, SeniorInnen und die Jugend wohlfühlen. Deshalb freue ich mich auf Ihre Erststimme!

Ausschlaggebend für meine Kandidatur um das Direktmandat sind der hohe Verwaltungsaufwand für kleine und mittelständige Unternehmen und die Steuergerechtigkeit. Langwierige Planverfahren die bei Umsetzung der Projekte oft nicht mehr zeitgemäß sind. Die fehlende bundeseinheitliche Digitalisierung. Der fehlende Dialog mit kleinen und mittelständigen Unternehmen und BürgerInnen, sowie der fehlende soziale Wohnraum für Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Flüchtlinge die in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Ich sehe die größten Herausforderungen für unser Bundesland, abseits der Corona-Krise, in einer bezahlbaren Grundversorgung. Den Fachkräftemangel bei Dienstleistern, Handwerkern und in der Pflege. Dem demografischen Wandel im ländlichen Raum und die strukturellen Herausforderungen, wie Straßenbau und ÖPNV, um den ländlichen Raum für die Zukunft zu gestalten. Sowie Flächen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien zu finden und der kommunale finanzielle Ausgleich in industrieschwachen Gemeinden.

Um die Corona-Krise zu bewältigen muss das Land vordringlich weiter und konsequent an klaren Strategien arbeiten. Die getroffenen Entscheidungen den BürgerInnen verständlich erklären. Es braucht nachvollziehbare und schlüssige Entscheidungen bei Schließungen. Die Rahmenbedingungen auf dem Land sind andere als in der Stadt. Kreative Lösungen für Schulen und Kitas, z.B. Verschiebung von Unterrichtszeiten und Nutzung von Dorfgemeinschaftshäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen als Klassenräume.

Meine politischen Vorbilder sind Herbert Wehner, Willi Brandt und Helmut Schmidt. Obwohl Schmidt und Brandt völlige Gegensätze sind. Diese drei fanden in ihrer Führung klare Worte, lebten eine intensive Debattenkultur und haben mit ihrer Politik unser Land geprägt. Einer meiner Lebensvorbilder ist mein Berufsschullehrer. Durch sein Wissen um die Härte des Berufes, selbst Fleischermeister, ist er mir bis heute mit seiner Menschlichkeit, Fairness, Einfühlungsvermögen, dem mitreißenden Unterricht, in dem er uns forderte und förderte, ein Vorbild.

Mein größtes Ärgernis in der nahen Vergangenheit ist der Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Diskussion über die Bevorteilung von Geimpften bei nicht genügend Impfstoff. Das Zerreden von Entscheidungen, ohne eine bessere Idee anzubieten. Die geringe Einbindung der Parlamente. Diese, für unsere Generation noch nie dagewesene, Situation ist nur gemeinsam zu meistern. Mein Dank gilt an dieser Stelle all den vielen Menschen, die mit großem Engagement ihren Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten.

Nach erfolgreicher Wahl ist es für mich wichtig die erneuerbaren Energien und die dezentrale Energiegewinnung in Verbindung mit zukunftsorientierten Speichermedien, wie Wasserstoff, anzugehen. Neben vielen Orts- und Kreis Straßen sind die Sanierung der L 255 und die Ortsumgehung Straßenhaus wichtige Infrastruktur Maßnahmen. So kann auch der ÖPNV, der aller Voraussicht nach kommunalisiert wird, auf gut ausgebauten Straßen mit Wasserstoff betriebenen Bussen die Menschen in der Region bewegen.

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